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Leserstimmen

Haben Sie die Bücher von Marc Elsberg gelesen? Der Autor würde sich sehr über Ihre Meinung zu BLACKOUT freuen!

Name: Kerry

Datum: 23. Mai 2016

Zieht euch warm an - es könnte jederzeit so kommen

Plötzlich und unerwartet gibt es einen sogenannten Blackout in Europa, was heißt, dass mehr oder weniger das gesamte Stromnetz ausgefallen ist. Zunächst machen sich die Behörden und auch die Bevölkerung keine allzu großen Sorgen - was auch immer passiert ist, der Fehler wird sicherlich schnell behoben und das Stromnetz wieder hochgefahren. Doch alle Versuche scheitern - das Stromnetz kann nicht wieder aktiviert werden. IT-Spezialist Piero Manzano ist bereits zu Beginn der Stromausfälle ein Fehlercode innerhalb seines Stromzählers aufgefallen. Manzano, der selbst einst ein Hacker war, ahnt, dass da irgendwas nicht mit rechten Dingen vorgeht, doch als kurz darauf der Strom wieder funktioniert, erscheint das erst einmal nebensächlich - bis der Strom komplett ausfällt.


Innerhalb weniger Tage ist von der sogenannten Zivilisation nicht mehr viel übrig. Die Lebensmittel sind knapp geworden, Benzin kann mangels Strom nicht mehr gepumpt werden, die Wasserversorgung ist mangels Strom zusammengebrochen, ebenso die Gesundheitsversorgung der Bevölkerung. Jeder ist sich nunmehr selbst der nächste und muss zusehen, wie er überlebt. Notstromgeneratoren gibt es nur wenige und diese stehen meistens nur noch Regierungsorganisationen zur Verfügung.


Derweil hat Manzano den Verdacht, dass die Krise, die Europa in die Knie zu zwingen scheint, irgendetwas mit den ominösen Code in seinem Stromzähler zu tun hat und er beginnt zu recherchieren. Tatsächlich kommt er dem Geheimnis rund um die Stromausfälle nah und zwar gefährlich nah, denn je mehr er über die möglichen bzw. wahrscheinlichen Umstände des Blackouts herausfindet, desto größer sind die Hürden, die er überwinden muss, um nicht in Gewahrsam genommen zu werden, denn die Regierung ist mittlerweile der Meinung, da Manzano so viel über diese Stromausfälle wüsste - muss er mit den Urhebern unter einer Decke stecken. Tatsächlich ist sein Leben in akuter Gefahr, je näher er der Wahrheit kommt ...



Zieht euch warm an - es könnte jederzeit so kommen! Der Plot wurde realistisch und spannend erarbeitet. Erschreckend war das Szenario, das der Autor erschaffen hat und hier lediglich über einen Zeitraum von 23 Tagen dargestellt wurde, denn ganz ehrlich, wer von uns würde in der heutigen Zeit 23 Tage lang ohne Strom überleben können? Ich gehe davon aus, dass die im Buch benannte Zahl der Todesopfer in der Realität noch weit höher wäre. Die Figuren wurden authentisch und facettenreich erarbeitet. Natürlich ist mir besonders Piero Manzano während der Lektüre des Buches sehr ans Herz gewachsen, denn gegen alle Widerstände macht er es sich zur Aufgabe, herauszufinden, was sich hinter dem unbekannten Code in seinem Stromzähler verbirgt und das auch nur auf Grund des Verdachts, dass diese Tatsache etwas mit dem Blackout zu tun haben könnte. Den Schreibstil empfand ich fesselnd zu lesen, sodass ich abschließend sagen kann, dass mir das Buch schöne Lesestunden bereitet hat.

Name: Monika

Datum: 06. April 2016

Hallo!
Ich heiße Monika und ich komme aus Polen. Letzlich habe ich Ihre Bücher (Black Out und Zero) und ich bin wirklich überrascht. Ich habe nie darüber in DIESE Weise gedacht. Strom ist heutzutage etwas Normalles und Sicheres. Und Internet? Kein Wort...
Vielen Dank für wunderbare Lektüre. Mit meiner Klaustrophobie war das wirklich stark. Ich warte für Ihre nächste Bücher.
Noch einmal vielen Dank und viel Spaß.
Monika, Leserin aus Polen

Name: Daniel

Datum: 06. April 2016

Sehr gutes Buch

Das Buch ist von der ersten bis zur letzten Seite gut recherchiert, fesselnd, und sehr spannend geschrieben.
Die Sichten der verschiedenen Personen verdeutlichen sehr gut die beschriebene Situation.

Name: Julia Lacey

Datum: 03. April 2016

Super, aber wohl nicht auf Englisch erhältlich

Hallo,
ich habe Ihre Bücher "Zero" und "Blackout" von meinem Bruder bekommen und habe sie mit grosser Freude gelesen (nur kleine Anmerkung: die Darstellung des Asperger Statistik- und IT-Fachmannes ist nicht ganz akurat....). Gerne hätte ich sie für meinen Mann auf Englisch bestellt, musste aber feststellen, dass es zwar einige Uebersetzungen in weniger geläufige Sprachen gibt, aber leider nicht ins Englische. Schade! Aber vielleicht können wir ja ins Geschäft kommen.

Mit freundlichen Grüssen,
Julia Lacey

Name: Thomas Lawall

Datum: 03. April 2016

Horrorszenario

Wie es zur Notabschaltung des Laufkraftwerkes Ybbs-Persenbeug an der Donau gekommen ist, wissen die Techniker. Ein großflächiger Stromausfall hat zur Folge, dass sich in den Netzen ein unkontrollierbarer Frequenzanstieg aufbaut. Um die Generatoren zu schützen, schalten Computersysteme deshalb Kraftwerke sofort ab.

Der Neustart eines solchen Kraftwerkes ist besonders einfach und deshalb am ehesten geeignet, die Stromversorgung langsam wieder aufzubauen. Das wäre auch bitter notwendig, denn in fast ganz Europa ist der Strom ausgefallen. Die nötigen Schritte werden eingeleitet, doch gleich zu Beginn gibt es Probleme. Der Computer meldet eine Kurzschlussgefahr. Alle Hoffnungen auf eine baldige Lösung des Problems sind damit zerstört.

Und nicht nur in den Kraftwerken Österreichs, sondern überall in Europa. Auch wenn die Stromversorgung kurzfristig wiederhergestellt werden kann, bricht kurz darauf das Netz wieder zusammen. Ungünstiger kann es die Bevölkerung kaum treffen, denn es ist Februar - wobei ein solches Szenario zu jeder erdenklichen Jahreszeit ein Fiasko wäre.

Piero Manzano, ein italienischer Informatiker, ahnt und entdeckt als erster Indizien, die im Zusammenhang mit "intelligenten Stromzählern" stehen, die in Italien und Schweden installiert wurden, und auf bewusste Manipulationen im Netz hindeuten. Bei den zuständigen Behörden stößt er zunächst auf taube Ohren, bis er auf Umwegen, die eine spontane Fahrt nach Österreich bedeuten, zuständige Stellen in Brüssel erreicht und schließlich bei "Europol" landet. Doch dort nehmen die Probleme erst richtig Fahrt auf ...

Marc Elsberg beginnt sein Horrorszenario sozusagen mit Vollgas. Im wahrsten Sinne des Wortes kracht es bereits auf der ersten Seite. Ein umständlich und künstlich ausgedehnter Prolog entfällt also völlig. Der Autor geht sofort in die Vollen, was der Thematik durchaus angemessen erscheint. Schließlich kündigt sich ein gemeiner Stromausfall auch nicht gemächlich an, sondern er geschieht augenblicklich. Im Fall von "Blackout" allerdings in einer ungewohnten Dimension.

Für Leserinnen und Leser stellt sich der ständige Wechsel der Schauplätze zunächst als ungewohnt dar, zumal sich diese etwas unruhige Perspektive durch das komplette Buch zieht. Relativ schnell hat man sich aber auch daran gewöhnt, zumal das permanente Umschalten auf andere Handlungsebenen die Spannungskurve langsam aber stetig nach oben schraubt.

Dem Umfang des Romans entsprechend nimmt sich Marc Elsberg auch sehr viel Zeit für die Charakterisierung seiner Haupt- und Nebendarsteller. Selbst einen gewissen Manuel Amirá dürfen wir genauer kennenlernen, auch wenn ihm in der Geschichte von "Blackout", aufgrund der gegebenen Umstände, lediglich knapp drei Seiten zugedacht sind.

Wem nicht genug Phantasie zur Verfügung steht, sich vorzustellen, was im Falle eines flächendeckenden Stromausfalls an Problemen und Komplikationen entsteht, der findet in diesem Roman Antworten. Egal, ob es sich um Produktions- und Lieferketten, Bestell- und Lagerwesen, Hygiene, Geldkreislauf oder Gesundheitswesen handelt: Es funktioniert nichts mehr. Die Abhängigkeit von Strom ist allgegenwärtig.

Spätestens wenn die Kühlkreisläufe von Atomkraftwerken ihren Dienst versagen und der Kraftstoff für die Dieselgeneratoren der Notstromversorgung ausgeht, stehen eine ganze Reihe weiterer Katastrophen an. Wie und ob man dieses verhindern kann, ist in "Blackout" mindestens genauso, fast unerträglich, spannend wie die Suche nach Ursachen und Verantwortlichen für das Desaster und dessen langfristige Folgen.

In jedem Fall stimmt die Story Leserinnen und Leser mehr als nachdenklich und nachhaltig sowieso. Wer nach dieser Lektüre einen Lichtschalter betätigt und Erfolg hat, wird diesen ungleich mehr zu schätzen wissen als vorher. Umgekehrt wird man beim nächsten Stromausfall im günstigsten Fall einem Anflug von Panik begegnen ...

Name: Wolfgang Moehle

Datum: 02. März 2016

Marc Elsberg in mehr Sprachen übersetzen

Guten Tag,

selbstverständlich bin ich ein begeisterter Leser Ihrer Bücher und warte ungeduldig auf Ihr nächstes Werk!

Ich bin Deutscher, der seit fast 30 Jahren in Portugal lebt. Ich bedauere es sehr, daß es keine portugiesischen Erscheinungen Ihrer Bücher gibt. Ich werde nicht müde, meinem Freunden und Bekannten von Ihnen zu erzählen. Ich hoffe inständig, das Sie bzw Ihr Verlag der portugiesisch sprachigen Welt Ihre Werke nicht länger vorenthalten.

Mit den besten Wünschen für Sie

Wolfgang Moehle

Name: Angie

Datum: 28. Februar 2016

Fiction oder Blick in die Zukunft?

Ein Buch, das mich von der ersten Seite an fasziniert und zum Nachdenken angeregt hat.
Guter Schreibstil, sehr spannendes Thema, das mich auch lange nachdem das Buch ausgelesen war noch beschäftigt hat.
Auch ZERO empfehle ich sehr gerne weiter - die Bücher sind auch als HörBücher sehr empfehlenswert!
Danke für diese Bücher.
Ich hoffe, es gibt bald ein drittes Buch.
Herzliche Grüße

Name: Mareike

Datum: 20. Februar 2016

[Rezension] Blackout. Morgen ist es zu spät

Anhand des Klappentextes war für mich klar, dass ich dieses Buch einfach lesen muss. Und so hab ich mich voller Vorfreude auf dieses Buch gestürzt, sobald es bei mir eintraf. Und was soll ich sagen? Ich bin absolut begeistert. Von der ersten bis zur letzten Seite gibt es keine Stelle, an der es trocken oder gar langweilig wäre. Die Katastrophe, an die zuvor niemand so wirklich geglaubt hat und über die ich persönlich noch nie näher nachgedacht habe, wird so realistisch dargestellt, dass es einem Angst und Bange bei dem Gedanken daran wird. Man merkt, dass extrem viel Recherche und Herzblut des Autors in diesem Buch liegen und es scheint fast unglaublich, dass dies ein Debüt sein soll.

Wenn es heißt Spannung von der ersten bis zur letzten Seite, dass ist auch genau das gemeint. Man wird nämlich direkt ins Geschehen geworfen und erlebt mit Piero Manzano die ersten Minuten des Black Outs. Manzano ist mit seinem Auto in Italien unterwegs, als plötzlich alles dunkel wird. Er wird in einen Unfall verwickelt, wie es wahrscheinlich viele geben würde, wenn mit einem Schlag alle Ampelanlagen und die Straßenlaternen ausfallen würden. Dennoch ist in diesen ersten Minuten nicht abzusehen, was im Endeffekt alles am Strom hängt. Ich hätte niemals damit gerechnet, dass man kein Wasser aus dem Hahn mehr bekommen kann oder die Toilette komplett ausfällt. Geldgeschäfte sind nur noch mit Bargeld möglich, Autos können nicht mehr betankt werden, weil das Benzin nicht hochgepumpt werden kann usw. Die Liste scheint endlos und man weiß lange Zeit nicht, welche weiteren Probleme sich nach und nach noch einreihen werden.

Gleich zu Beginn führt der Autor viele Figuren ein, die man erst nach und nach zuordnen kann. Mit dem Fortgang der Geschichte lernt man die Hauptfiguren richtig gut kennen. Vor allem Piero Manzano begleitet den Leser über weite Strecken des Buches. Der Informatiker aus Italien ist zum einen Zivilist und erfährt die direkten Auswirkungen am eigenen Leib. Auf der anderen Seite bringt er uns aber auch die verschiedenen Behörden näher, für die er arbeitet und die die Katastrophe auf andere Weise erleben, als die Bevölkerung. Neben Manano, der eine entscheidende Rolle in Blackout - Morgen ist es zu spät spielt, sind da vor allem Bollard von Europol und auch Michelsen im Lagezentrum in Berlin zu nennen. Mit diesen beiden Charakteren lernt man nach und nach eine Menge über die Auswirkungen des Stromausfalls und die Maßnahmen, die getroffen werden. Gerade Michelsen hat mit einer gelungenen Präsentation das Blut gefrieren lassen. Wenn man sich vorstellt, eine solche Katastrophe würde wirklich passieren, bekommt man es mit der Angst zu tun.

Marc Elsberg hat mit diesem 800 Seiten starken Roman ein ganz heikles Thema aufgegriffen und rüttelt die Menschen auf ohne belehrend zu wirken. Auch die Auswirkungen auf die Bevölkerung in Europa ist meiner Ansicht nach absolut realistisch dargestellt. Neben den Bemühungen der verschiedenen europäischen Behörden kann man die wachsende Verzweiflung der Menschen hautnah miterleben.

Bewertung
Blackout - Morgen ist es zu spät überzeugt mit einer spannenden und realistischen Thematik, wodurch schnell das Bedürfnis besteht, sich auf den Ernstfall - den tagelangen Stromausfall - vorzubereiten. Dies ist ein Buch, dass sich kaum mit einem Anderen vergleichen lässt und definitiv in ein gut sortiertes Bücherregal gehört.

Name: Georg

Datum: 18. Februar 2016

Auf Englisch bitte!

Kann mich den vielen Bitten nach einer englischen Version nur anschließen. Hatte einer Freundin begeistert von dem Buch erzählt, um dann bei der gemeinsamen Suche festzustellen, dass es trotz mehrerer Übersetzungen keine Englische gibt.

Danke für die kurzweiligen Stunden,
Georg

Name: Anonym

Datum: 17. Februar 2016

Erschreckend Realitätsnah

Hallo,
habe das Buch gelesen, wirklich sehr empfehlenswert. Erstaunlich ist nur, wie echt alles wirkt und das es leider Gottes nicht so abwegig ist wie es scheint. Ansonsten Top Buch, weiter so!
Mit freundlichen Grüßen, Anonym